Wappen   Vortragsreihe  
 
Start
 Lage
 Anfahrt
Gottesdienste, Konzerte
Feste und Feiern
Führungen
Vorträge
Kloster
Laiengemeinschaft des Teresianischen Karmel
Spiritualität
Orden
Fürbittbuch
Spenden
Links
Kontakt
Impressum
 

Interreligiöser Dialog

Vortragsreihe im Kloster Reisach

Veranstalter:
Karmelitenkloster Reisach, Bildungswerk Rosenheim e.V. und
Evangelisches Bildungswerk Rosenheim-Ebersberg e.V.

Archiv

Fotoimpressionen

 
 
 

Bei dieser Veranstaltung ist auch die "Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München e.V." Kooperationspartner.

 

Montag, 27. März 2017, 19.30 Uhr

Die Trennung der Wege
Vom Judentum zum Christentum

Vortrag von Prof. Dr. Pierfelice Tagliacarne

 

Kurzbeschreibung des Vortrags:

Der Übergang vom Judentum zum Christentum - als voneinander getrennte "Religionen" - verlief nicht abrupt, wie oft angenommen wird. Eine nüchterne Betrachtung der erhaltenen Quellen zeigt, dass dies ein langer Prozess theologischer Diskussionen, Abgrenzungen und Formulierungen eigener Überzeugungen war.
Als die Mehrzahl der Menschen, die an Jesus glaubten, aus den (Heiden-)Völkern kam, wurden leider die eigenen Wurzeln im Glauben Israels vergessen oder sogar verleugnet. Vorstellungen und Bilder, die in den Schriften des Neuen Testaments noch im Gespräch mit ihrem jüdischen Milieu standen, wurden allmählich mit Hilfe von anderen kulturellen Impulsen gedeutet und vertieft. Es entstanden komplexe Gebäude von "Lehren".
Geschichtliche Entwicklungen können nicht rückgängig gemacht werden, aber die Besinnung auf den Ursprung gibt wertvolle Impulse für den Glauben in der heutigen säkularisierten Welt.
 
Pierfelice Tagliacarne
Pierfelice Tagliacarne

Biographisches:

Pierfelice Tagliacarne geb. 1948 in Sannazzaro dei Burgondi (Pavia) Italien. Promotion in Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Von 1991 bis 2013 Professor für Exegese des Alten Testaments und Biblische Didaktik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Von 1996 bis 2009 Lehrbeauftragter für alttestamentliche Einleitungswissenschaften an der Hochschule für Philosophie München; Ehrenvorsitzender der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München.
 
Eintritt frei
 
 
 

Bei dieser Veranstaltung ist auch die "Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München e.V." Kooperationspartner.

 

Freitag, 28. April 2017

14.30 Uhr

"Keter haBajit Die Krone des Hauses" Die jüdische Frau zwischen Anspruch und Realität

Michaela Rychlá

 

16.00 Uhr Kaffeepause

 

16.30 Uhr

Die Frau im Koran

Gönül Yerli

 

18.00 Uhr Ende der Veranstaltung

 
 

"Keter haBajit Die Krone des Hauses" Die jüdische Frau zwischen Anspruch und Realität

Vortrag von Michaela Rychlá

 

Kurzbeschreibung des Vortrags:

Die jüdische Frau und Mutter gehört zu den Säulen des Judentums in mehrfacher Hinsicht: sie ist die Bewahrerin der Tradition, die Quelle der Erfahrung und der Geduld. Die allgemein bekannte "jiddische Mame" leistet große Arbeit im Bereich der Erziehung, ist die Mitte der Familie - und ist mehr denn je gefragt, auch außer Haus tätig zu sein.
 

Biographisches:

Michaela Rychlá, geb. in der Tschechoslowakei, machte in Frankfurt am Main Abitur, wo sie auch Geschichtswissenschaften und jüdische Disziplinen studierte. Seit 1995 ist sie Lehrerin für jüdische Religion; sie verfasste Lehrbücher für den jüdischen Religionsunterricht. Seit 1988 ist sie tätig im interreligiösen Dialog und Trialog mit Vorträgen und Konzerten (jiddischen und hebräischen Liedern).
 
 

Die Frau im Koran

Vortrag von Gönül Yerli

 

Kurzbeschreibung des Vortrags:

Die Stellung der Frau in der islamischen Gesellschaft ist ein viel diskutiertes Thema, sowohl unter Christen wie auch unter Muslimen. Je nachdem, in welches muslimische Land man blickt, wird man Unterschiede finden, dabei sind das politische System, der Bildungsstand und die wirtschaftliche Situation entscheidend. Doch was meint dazu eigentlich der Koran? Wie werden hier die Rollen von Mann und Frau definiert?
 
Yerli
Gönül Yerli

Biographisches:

Gönül Yerli wurde in Anatolien geboren und ist in der Nähe von Miesbach aufgewachsen. Sie studierte islamische Religionspädagogik, katholische Theologie und aktuell "Interreligiösen Dialog". Seit 2005 ist sie Vizedirektorin der Islamischen Gemeinde Penzberg, seit 2007 stellv. Vorsitzende des Münchner Forums für Islam und seit diesem Jahr stellv. Vorsitzende des Lehrhauses der Religionen in München.
 
Eintritt frei
zurück