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Mystik und Spiritualität

Vortragsreihe im Kloster Reisach

Veranstalter:
Karmelitenkloster Reisach, Pfarrverband Brannenburg-Flintsbach, Bildungswerk Rosenheim e.V. und Evangelisches Bildungswerk Rosenheim-Ebersberg e.V.

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Montag, 8. Oktober 2018, 19.30 Uhr

Gelehrsamkeit und Gottesschau
Die Mystikerinnen des Klosters Helfta

Vortrag von Prof. Dr. Volker Leppin

 

Kurzbeschreibung des Vortrags:

Im ausgehenden 13. Jahrhundert trafen im Kloster Helfta, heute auf dem Boden der Lutherstadt Eisleben gelegen, mehrere Frauen aufeinander, die sich auf unterschiedliche Weise der Mystik widmeten: Zur Äbtissin Gertrud von Hackeborn und ihrer leiblichen Schwester Mechthild sowie der Mitschwester Gertrud von Helfta kam noch Mechthild von Magdeburg, die heute die bekannteste in diesem Kreis ist. Das Miteinander dieser geistlichen Personen erlaubt Einblick in die Frömmigkeit und den hohen Bildungsgrad von Frauen der Zeit. In ihren Werken zeichnet sich ein eigener Stil des Nachdenkens über Gott und der unmittelbaren Wahrnehmung Gottes ab, den der Vortrag zum Klingen bringen will.
 
Volker Leppin
Volker Leppin

Biographisches:

Volker Leppin (geb. 1966) hat in Marburg, Jerusalem und Heidelberg evangelische Theologie studiert. Promotion (1994) und Habilitation (1997) erfolgten in Heidelberg. Nach einem Lehrauftrag in Zürich und einer Lehrstuhlvertretung in Frankfurt/M. war er von 2000-2010 Inhaber des Lehrstuhls für Kirchengeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und ist seit 2010 Inhaber des Lehrstuhls für Kirchengeschichte an der Evg.-Theol. Fakultät Tübingen sowie Direktor des Instituts für Spätmittelalter und Reformation. Er ist ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und korrespondierendes Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften.
 
Eintritt frei
 
 

Montag, 21. Januar 2019, 19.30 Uhr

Das Christentum als "Hinwendung zur Welt" oder als "Entweltlichung"?

Vortrag von P. Dr. Lukasz Steinert OCD

 

Kurzbeschreibung des Vortrags:

Der am 11. März 2018 verstorbene Kardinal Karl Lehmann hat ein geistliches Testament hinterlassen, in dem zu lesen ist: "Wir haben uns alle, gerade in der Zeit nach 1945, tief in die Welt und das Diesseits vergraben und verkrallt, auch in der Kirche. Dies gilt auch für mich. Ich bitte Gott und die Menschen um Vergebung." Dieses für viele überraschende und berührende Zeugnis des großen Theologen und kirchlichen Zeitzeugen, wirft die Frage nach Sinn und Wert der "Welt" für den christlichen Glauben auf. Was meint die Theologie, wenn sie über die "Welt" spricht? Mögliche Antworten finden wir bei Romano Guardini (1885-1968), der die Theologie und das kirchliche Leben als „Hinwendung zur Welt“ erneuern wollte, sowie bei Joseph Ratzinger/Benedikt XVI., der einerseits "von bleibender Aktualität" dieses großen Lebensthemas von Guardini sprach, andererseits während seines letzten Deutschlandbesuches auf die Notwendigkeit einer "Entweltlichung" der Kirche pochte. Handelt es sich hier um einen Bruch zwischen den beiden Theologen, oder vertiefen sie verschiedene Aspekte der Beziehung zwischen Glaube und "Welt"? Ist es mehr als fünfzig Jahre nach dem II. Vatikanischen Konzil an der Zeit, dass sich die Kirche der "Welt" radikaler zuwendet, oder deutlicher auf Distanz zu ihr geht?
 
Lukasz Steinert
Lukasz Steinert

Biographisches:

Lukasz Steinert, Dr. theol., geb. 1980 in Oppeln (Polen), seit 1999 im Karmelitenorden, nach pastoralem Dienst in Berlin, München und Neubiberg (2006 - 2010) Promotionsstudium in Theologie an der Päpstlichen Lateranuniversität in Rom, Promotion über Erich Przywara. Er unterrichtet Theologie in Rom an der Päpstlichen Fakultät „Teresianum“ und arbeitet zeitweise im Kloster Reisach (Oberaudorf) mit.
 
Eintritt frei
 
 

Montag, 8. April 2019, 19.30 Uhr

Den Weg zu Gott selbst frei machen. Edith Steins Weg zur Mystik

Vortrag von Dr. Beate Beckmann-Zöller

 

Kurzbeschreibung des Vortrags:

Wissenschaft und Religiosität prägen die Philosophin Edith Stein (1891-1942), anspruchsvolles Denken und spirituelle Suche, Judentum und Christentum. Als Frau in einem Männerberuf, als Jüdin in einem antisemitischen Umfeld, Edith Stein steht in vielen Spannungsfeldern. Welchen Weg geht die ungläubige Studentin bis hin zur Mystik, die sie befähigt zum Martyrium für Christus?
 
Beate Beckmann-Zöller
Beate Beckmann-Zöller

Biographisches:

Beate Beckmann-Zöller (Jg. 1966) ist freiberufliche Religionsphilosophin, Dozentin an der KSH München, Vize-Präsidentin der Edith Stein Gesellschaft Deutschland und Bearbeiterin von 7 Bänden der Edith Stein Gesamtausgabe; sie ist Mitglied der kath. Laiengemeinschaft "Immanuel Ravensburg".
 
Eintritt frei
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